Wie finde ich neue Kunden und Mandanten? Das ist die Frage, die mich seit 25 Jahren begleitet.
Wer heute eine KI Website für seine Kanzlei erstellen lässt, stellt schnell fest: Die Geschwindigkeit ist beeindruckend. Aber Geschwindigkeit allein ist kein Qualitätsmerkmal.
Eine KI Website lässt sich heute in einem Bruchteil der früheren Zeit aufbauen. Texte, Struktur, Bildsprache – vieles davon entsteht mit KI-Unterstützung schneller als je zuvor. Aber das wirft neue Fragen auf, die viele Kanzleien und Unternehmen noch nicht gestellt haben: Was unterscheidet dann noch eine gute von einer schlechten Website? Und wie reagiert Google darauf?
Nicht als abstrakte Marketingfrage. Sondern ganz konkret: Was funktioniert, für wen, und wann?
Ich beobachte das beruflich, weil es meine Aufgabe ist, für meine Kunden und Mandanten die besten Wege der Kundengewinnung zu finden und umzusetzen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter. Aber eine Erkenntnis hat sich in all den Jahren immer wieder bestätigt: Eine Website alleine reicht nicht. Schon lange nicht mehr.
Was mich gerade zusätzlich beschäftigt, ist eine Frage, die in fast jedem Gespräch auftaucht, sobald das Thema Website fällt: Was hat KI damit zu tun? Und was verändert sich dadurch?
Viel. Mehr als die meisten ahnen.
Was eine KI Website kann – und was sie nicht ersetzt
Vor ein paar Jahren war die Frage, wie eine Website entsteht, noch relativ klar zu beantworten. Jemand schreibt Texte, ein Designer entwirft das Layout, ein Entwickler setzt es um. Das dauert Wochen, kostet entsprechend, und am Ende steht eine Seite, die man dann ein paar Jahre so belässt.
Dieses Bild hat sich grundlegend verschoben.
KI-gestützte Werkzeuge machen es heute möglich, Websites in einem Bruchteil der früheren Zeit zu erstellen. Texte, Struktur, Bildsprache, sogar erste Entwürfe für das Design – all das lässt sich heute mit KI-Unterstützung deutlich schneller umsetzen als noch vor drei Jahren.
Das klingt zunächst wie eine gute Nachricht. Und ist es auch, teilweise.
Aber es bringt neue Fragen mit sich, die viele noch nicht gestellt haben. Wenn Websites schneller und günstiger entstehen: Was unterscheidet dann eine gute von einer schlechten? Wenn Texte automatisch generiert werden: Wie merkt Google das? Und was bedeutet das für die Sichtbarkeit in der Suche? Wenn jeder eine KI-generierte Website haben kann: Wie baut man darauf Vertrauen auf?
Das sind keine hypothetischen Fragen. Das sind Fragen, die Kanzleien und Unternehmen heute beantworten müssen, wenn sie online Kunden und Mandanten gewinnen wollen.
Meine Königsdisziplin bleibt der persönliche Kontakt
Ich habe in 25 Jahren viele Wellen erlebt. Jede hat versprochen, alles zu verändern. Suchmaschinenoptimierung. Social Media. Content Marketing. Und jetzt KI.
Was sich durch all diese Wellen nicht verändert hat: Das persönliche Gespräch ist nach wie vor der direkteste Weg zu einem neuen Kunden oder Mandanten.
Meine Königsdisziplin sind Veranstaltungen. Auf Veranstaltungen gehen, selbst Veranstaltungen durchführen, ins Gespräch kommen. Das klingt altmodisch in einer Zeit, in der alle über digitale Kanäle reden. Aber es funktioniert.
Vor Kurzem habe ich das wieder erlebt. Bei einer Veranstaltung in Berlin, dem #aiconnect / #thepowerofai, kam es spontan zu einem Vortrag von mir zum Thema „Deine neue Website ist KI-gemacht“. Die Reaktionen danach haben gezeigt, wie viele Fragen zu diesem Thema noch offen sind und wie groß das Interesse ist, darüber offen zu sprechen.
Auch Serienbriefe funktionieren bei mir in der Kaltakquise übrigens besser, als viele erwarten würden. Ich habe dabei keine rechtlichen Einschränkungen zu beachten, die andere bremsen, und das Instrument wird von so wenigen genutzt, dass man damit noch auffällt.

Was eine KI-gemachte Website kann – und was nicht
Es gibt ein Missverständnis, das ich in Gesprächen immer wieder antreffe. KI macht Websites nicht automatisch gut. Sie macht sie schneller. Das ist ein Unterschied.
Eine Website, die mit KI-Unterstützung entstanden ist, aber keine klare Antwort auf die Fragen potenzieller Mandanten oder Kunden gibt, ist genauso wenig hilfreich wie eine, die vor zehn Jahren mühsam von Hand gebaut wurde und dasselbe Problem hat.
Was KI leisten kann: Inhalte strukturieren, Textentwürfe liefern, Varianten testen, Prozesse beschleunigen. Was KI nicht leistet: Eine Strategie entwickeln. Verstehen, was die Besucher einer Kanzlei-Website wirklich suchen. Entscheiden, welche Botschaft Vertrauen aufbaut und welche abschreckt.
Das bleibt Menschenarbeit. Gut informierte Menschenarbeit.
Das gilt für jede KI Website: Sie ist so gut wie die Strategie dahinter.
Warum die Mischung entscheidet
Die Frage ist nicht: KI oder kein KI. Die Frage ist: Welche Mischung aus Werkzeugen, Kanälen und persönlichem Einsatz passt zu mir, meiner Branche und meinen Zielen?
Für eine Kanzlei mit Fokus auf Unternehmensmandate sieht das anders aus als für eine, die Privatpersonen in familienrechtlichen Angelegenheiten begleitet. Für einen Einzelanwalt in einer Kleinstadt gelten andere Regeln als für eine Großkanzlei in Berlin.
Was in meiner Arbeit immer gleich bleibt: Ich schaue mir zuerst an, wen jemand erreichen will und wie dieser Mensch normalerweise nach Hilfe sucht. Erst dann entscheide ich, welche Werkzeuge dafür sinnvoll sind.
Manchmal ist das eine gut optimierte Website. Manchmal ein persönlicher Brief. Manchmal ein Vortrag auf einer Veranstaltung. Meistens eine Kombination aus allem. Ob eine KI Website zur Kanzlei passt, hängt immer davon ab, wen man erreichen will.
Sie möchten mehr darüber erfahren?
Das Thema „Deine neue Website ist KI-gemacht“ beschäftigt mich gerade besonders. Ich spreche darüber auf Veranstaltungen in Berlin und beantworte dabei die Fragen, die viele beschäftigen, aber noch niemand so direkt gestellt hat.
Wenn Sie informiert werden möchten, wann und wo die nächste Veranstaltung stattfindet, melden Sie sich gerne kurz bei mir.
Zur Kontaktseite – baybars.de
Häufige Fragen zum Thema KI und Website
Kann ich meine bestehende Kanzlei-Website einfach mit KI „aufwerten“?
Im Prinzip ja. KI kann helfen, Texte zu überarbeiten, neue Inhalte zu strukturieren oder Lücken zu schließen. Aber ob das sinnvoll ist, hängt davon ab, was die Seite ursprünglich leisten sollte und ob die Grundstruktur stimmt. Eine schlecht aufgebaute Seite wird durch bessere Texte allein nicht zu einer, die Mandanten anzieht. Eine KI Website kann dabei helfen, Inhalte schneller zu strukturieren – aber die Grundfragen müssen vorher geklärt sein.
Erkennt Google, ob eine Website mit KI erstellt wurde?
Google bewertet Inhalte danach, wie nützlich sie für den Suchenden sind – nicht danach, wie sie entstanden sind. Das bedeutet: Eine KI Webseite mit Inhalten, die echte Fragen beantworten und klar formuliert sind, können gut ranken. Generische, austauschbare Inhalte werden schlecht bewertet, unabhängig davon, ob ein Mensch oder eine Maschine sie geschrieben hat. Was Suchmaschinenoptimierung für Kanzleien konkret bedeutet, habe ich hier beschrieben.
Wie lange dauert es, eine Website mit KI-Unterstützung zu erstellen?
Das hängt vom Umfang ab. Einfache Seiten lassen sich heute deutlich schneller umsetzen als noch vor ein paar Jahren. Für eine Kanzlei-Website, die wirklich auf Mandantengewinnung ausgelegt ist, braucht es aber trotzdem Zeit für Strategie, Inhalte und technische Grundlagen. Schnell heißt nicht automatisch gut.
Ist eine KI-gemachte Website günstiger als eine herkömmliche?
In der Erstellung oft ja. Aber der Preis allein ist selten das richtige Kriterium. Eine Website, die keine neuen Mandanten bringt, ist unabhängig vom Preis zu teuer. Eine, die regelmäßig qualifizierte Anfragen generiert, rechnet sich schnell.
Was sollte ich tun, wenn ich nicht weiß, ob meine Website überhaupt funktioniert?
Der einfachste erste Schritt: Suchen Sie bei Google nach Ihrem Rechtsgebiet und Ihrer Stadt – im privaten Browser-Modus. Taucht Ihre Kanzlei auf der ersten Seite auf? Wenn nicht, gibt es Handlungsbedarf. Einen schnellen Überblick, wo Ihre Website konkret steht, bekommen Sie hier:
Website analysieren – baybars.de/kanzlei-analyse


